Die Caprihose – in den 50ern avancierte jene sommerliche Beinbekleidung zu einem der modischen Highlights des Jahrzehnts und ist heutzutage ein zeitloser Klassiker. Ein Dauerbrenner der Damen-Sommermode. Es findet sich kaum eine Sommerkollektion, die ohne die Caprihose  auskommt, die zahlreiche Leinwand Stars, der 50er, in ihren Filmen so populär machten. Allen voran: Audrey Hepburn, die unzweifelhaft der, damals noch als “gewagt” geltenden, Dreiviertelhose mit Schlitzen am Saum, zu internationalem Ruhm verhalf. Ebenfalls keine Zweifel bestehen daran, dass die italienische Insel Capri als Namensgeber diente. Die Caprihose wurde von der deutschen Modedesignerin Sonja de Lennart, in den späten 40ern, erfunden. Sie präsentierte die Hose in ihrer Capri-Collection in Jahre  1945/1948 : Eine bis über die Knie gehende, eng geschnittene Hose aus dünnem Stoff und seitlichen Schlitzen am Saum.
Je nach Modell finden sich von Caprihose zu Caprihose gewisse Unterschiede. Es gibt Ausführungen ohne oder mit Schlitzen, mit offenem oder geschnürtem Saum, mit Reißverschluss oder Druckknöpfen. Jedoch reichte keine Caprihose, weder in den 50ern noch heute, länger als bis zur Wadenmitte. Galt das Tragen von Hosen als Frauen in den 50ern allgemein hin noch als provokant, so traf dies im besonderen Maße auf das Tragen wadenentblößender Caprihose zu. Doch was chic und provokant ist gefällt. So war der Siegeszug der Caprihose nicht mehr zu stoppen.

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