Nicht erst seit den 50ern unterliegt auch die Schlafzimmermode gewissen modischen Veränderungen. In den späten fünfziger Jahren kamen Babydolls in Mode. Der Begriff Babydoll bezeichnete damals eine bestimmte Damenschlafanzug/Pyjama-Form, dessen Bezeichnung sich von der gleichnamigen Filmfigur des US-Dramas, Baby Doll (gespielt von Carroll Baker), ableitet. In diesem Film trug “Baby Doll” einen Pyjama, der aus einem knappen Puffhöschen und einem relativ weiten, leicht kegelförmig geschnittenen Oberteil bestand.  Kurze Puffärmel und ein dezenter V-Ausschnitt rundeten die Nachtbekleidung ab. Auch in den 60ern wurden Babydolls nach wie vor getragen.
In der heutigen Zeit wird versteht man unter dem Begriff Babydoll eher knappe, oft transparente Dessous, bei denen lediglich die relativ ausladende Form noch an das Original erinnert. Ebenfalls als Babydoll bezeichnet wird ein Kleidungsstück, was auch außerhalb der eigenen vier Wände tragbar ist. Hierbei ist jedoch nur das Oberteil gemeint, dessen weiter Schnitt dem Original nachempfunden ist. Ein Babydoll im Stil der 50er dürfte in den Schlafzimmern wohl Heutzutage nicht mehr getragen werden.

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