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	<description>50er Jahre Portal über Mode, Möbel, Musik &#38; Kleidung</description>
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		<title>Pro 7 sucht einen ganz speziellen Fall &#8211; vielleicht seid IHR das?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 14:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gosu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesucht wird jemand, der komplett im 50er ODER 70er ODER 80er Jahre Stil lebt und vor allen Dingen so eingerichtet ist!!! Optimalerweise w&#252;rdet ihr gerne die Zeit zur&#252;ckdrehen und in einem anderen Jahrzehnt leben? Ihr zieht euch so an und h&#246;rt selbstverst&#228;ndlich NUR die Musik eurer Zeit? Dann seid ihr genau das, was wir suchen. [...]]]></description>
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<p><strong>Gesucht wird jemand, der komplett im 50er ODER 70er ODER 80er Jahre Stil lebt und vor allen Dingen so eingerichtet ist!!!</strong><br />
Optimalerweise w&#252;rdet ihr gerne die Zeit zur&#252;ckdrehen und in einem anderen Jahrzehnt leben?<br />
Ihr zieht euch so an und h&#246;rt selbstverst&#228;ndlich NUR die Musik eurer Zeit? Dann seid ihr genau das, was wir suchen.<br />
F&#252;r ein neues Reportage-Format &#8211; KEINE Talkshow suchen wir Menschen, die in einem anderen Jahrzehnt leben.</p>
<p>Eine Aufwandsentsch&#228;digung wird gezahlt.<br />
N&#228;here Infos gibt es bei</p>
<p>Jule Annertzok<br />
Davidsontv – <a title="davidsontv" href="http://www.davidsontv.de/" target="_self">www.davidsontv.de</a><br />
Tel: 0221-998065-16<br />
jannertzok@davidsontv.de</p>
<p>oder schick einfach ein Bewerbung&#8230;.</p>

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		<title>Die 50er</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 23:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gosu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 50er Jahre &#8211; ein “wunderbares” Jahrzehnt. Die Wirtschaftswunderjahre sorgten nicht nur f&#252;r Vollbesch&#228;ftigung, sondern sp&#228;ter auch f&#252;r k&#252;rzere Arbeitszeiten und somit f&#252;r mehr Freizeit bei den Besch&#228;ftigten, denen nun viele M&#246;glichkeiten offen standen, ihre erst vor kurzem eingef&#252;hrte D-Mark auszugeben und nach den entbehrungsreichen Nachkriegsjahren endlich wieder zu konsumieren, was das Zeug hielt. Zus&#228;tzlich [...]]]></description>
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<p>Die 50er Jahre &#8211; ein “wunderbares” Jahrzehnt. Die Wirtschaftswunderjahre sorgten nicht nur f&#252;r Vollbesch&#228;ftigung, sondern sp&#228;ter auch f&#252;r k&#252;rzere Arbeitszeiten und somit f&#252;r mehr Freizeit bei den Besch&#228;ftigten, denen nun viele M&#246;glichkeiten offen standen, ihre erst vor kurzem eingef&#252;hrte D-Mark auszugeben und nach den entbehrungsreichen Nachkriegsjahren endlich wieder zu konsumieren, was das Zeug hielt. Zus&#228;tzlich sorgte “Das Wunder von Bern”, der Gewinn der Fu&#223;ballweltmeisterschaft 1954, f&#252;r eine Erstarkung des Selbstvertrauens der Menschen &#8211; Man war wieder wer.<br />
Was f&#252;r viele Menschen fr&#252;her unerschwinglich war wird nun Bezahlbar. Die 50er Jahre stehen ganz im Zeichen des Konsums. Die Fresswelle sorgt f&#252;r gutgen&#228;hrte B&#252;rger &#8211; man isst gerne Fett und reichlich. Die zunehmende Motorisierung der Bev&#246;lkerung sorgt f&#252;r eine zweite gro&#223;e Welle, die Deutschland in den F&#252;nfzigern erfasst &#8211; die Reisewelle. Wer es sich leisten konnte, fuhr &#252;ber die Pyren&#228;en nach Spanien oder &#252;ber die Alpen in das Lieblingsreiseland der Deutschen, zur damaligen Zeit &#8211; nach Italien.<br />
Beliebte und erschwingliche Kleinwagen waren zu dieser Zeit der von BMW gefertigte Isetta, der umgangssprachlich wegen seines Aussehens auch oft “Knutschkugel” genannt wurde oder das Goggomobil. Noch nicht ganz so erschwinglich war das Auto was sp&#228;ter zum Symbol des deutschen Wirtschaftswunders avancierte &#8211; Der VW K&#228;fer. Er wurde zu diesem Zeitpunkt haupts&#228;chlich in die USA exportiert und fand dort zahlreiche Liebhaber.</p>
<p>Im Gegenzug sorgten wiederum Exportschlager aus den USA in Deutschland f&#252;r Furore. W&#228;hrend schon Ende der 40er Britische und US-Soldaten den, im Dritten Reich so verp&#246;nten, Jazz und besonders dessen Stilrichtung, Swing, in Deutschland zur Popularit&#228;t verhalfen, wurde in den 50ern der Rock ‘n’ Roll zu einer der angesagtesten Musikrichtungen und dar&#252;ber hinaus, verk&#246;rperte er das Lebensgef&#252;hl einer ganzen Jugendgeneration. Zun&#228;chst von Millionen, meist Jugendlichen, &#252;ber die Truppenbetreuungssender der alliierten Besatzer geh&#246;rt, verbreitete sich der Rock ‘n’ Roll schnell in Deutschland. Bis heute unvergessen und einer der gr&#246;&#223;ten Stars der Musikgeschichte ist der King of Rock ‘n’ Roll &#8211; Elvis Presley. Der Verbreitung Hilfreich, waren nicht nur die in den 50ern aufkommenden Transistorradios, auch Kofferradios genannt, sondern auch die zunehmend produzierten Vinyl-Schallplatten samt entsprechendem Plattenspielern, f&#252;r den Hausgebrauch.</p>
<p>Was f&#252;r den Musikbereich galt, galt in gleicher Weise f&#252;r alle Bereiche des Lebens &#8211; Es wurde Technisch aufger&#252;stet. Ob Haushaltsger&#228;te, wie K&#252;chenmaschinen, Waschmaschinen, Staubsauger und dergleichen mehr oder in wenigen Haushalten sogar schon ein schwarzwei&#223; Fernseher &#8211; der technische Fortschritt hatte alle erfasst.</p>
<p>Fortschritte gab es auch in der Modewelt zu verzeichnen, auch wenn viele Eltern zur damaligen Zeit die modischen Ausschweifungen der Jugend eher als R&#252;ckschritt bezeichnen w&#252;rden. Zu einer Zeit in der bereits Elvis ber&#252;hmter H&#252;ftschwung als “obsz&#246;n” gilt, brauchte sich keiner &#252;ber die anf&#228;ngliche Ablehnung hosentragender  Frauen zu wundern. Doch was heute noch schockiert ist morgen auch schon akzeptiert. Und so schaut man gegen Ende der 50er kaum noch eine Frau schief an, die es wagt in Hosen auf die Stra&#223;e zu gehen. Als eine der beliebtesten Hosen unter Jugendlichen galt die Jeans.<br />
Neben der klassischen R&#246;hrenjeans/Nietenjeans erfreuten sich bei den “Halbstarken” aber auch  Collage-Jacken, Lederjacken und Lederstiefel oder Sneakers gr&#246;&#223;ter Beliebtheit. Nicht ganz unschuldig an diesem Trend zu “amerikanischer Kleidung” waren die Filmhelden der 50er, allen voran James Dean und Marlon Brando, die unangepassten, rebellischen Jugendlichen, die in ihren Filmrollen das verk&#246;rpern, wonach sich auch viele deutsche Jugendliche sehnen.<br />
W&#228;hrend die S&#246;hne Jeans und Lederjacke tragen, tr&#228;gt der vornehme Mann Anzug, mit passender Hose, einen Hut und dar&#252;ber einen Mantel.<br />
Die weibliche Modewelt wird in den F&#252;nfzigern vor allem eines: bunter. Tellerr&#246;cke mit roten Punkten auf wei&#223;em Grund oder farbenfrohe Petticoats beim Rock ‘n’ Roll tanzen, erfreuen nicht nur die Damenwelt. Auch Glockenr&#246;cke, Sommerkleider, Pencil-Skirts, Shiftkleider, Strickjacken, Twinsets, Cocktailkleider und Babydolls waren voll in Mode. Das “kleine Schwarze” ist auch heute noch in aller Munde. Sehr begehrt und f&#252;r die Frau von Welt unverzichtbar: Strumpfhosen. Eher unbeliebt: die Laufmaschen darin.<br />
Damals f&#252;r Frauen genau so wichtig wie heute: Schuhe. Getragen wurden Ballerinas oder Schuhe mit hohen Abs&#228;tzen (Stilettos, Pumps, High Heels), oftmals aus Leder und in diversen Farben.</p>
<p>Die Frisuren waren zu Beginn der 50er noch “relativ” bieder. Viele M&#228;nner trugen nach wie vor einen Kurzhaarschnitt, oft mit Seiten- oder Mittelscheitel. Bei den “Halbstarken” sollte sich jedoch bald die mit viel Pomade in Form gebrachte Haartolle durchsetzen oder der sogenannte Entenschwanz (Ducktail). Eine bis dahin eher selten gesehene Form, war der bei US-Soldaten aufkommende B&#252;rstenschnitt.<br />
Frauen nahmen sich, wie auch die M&#228;nner, gerne die Frisuren ihrer Musik- und Leinwandstars zum Vorbild. Das 1955 erfundene Haarspray sollte die zuk&#252;nftige Welt der Frisuren revolutionieren.<br />
Beliebt waren offen toupierte Haare, ebenso wie Pony-Frisuren und der klassische Pferdeschwanz.</p>

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